Bene Reinisch

Altes Amtsgericht Böblingen

Fotos: Johannes Ruppel

„Die Bürde des Menschen“

www.bene-reinisch.de

In seinem ersten Kabarett-Programm „Die Bürde des Menschen“ begibt sich Bene Reinisch, gefesselt vom Gedanken der Freiheit, auf die Suche, um herauszufinden was passiert, wenn alle Stricke reißen.

Es ist an der Zeit kurz inne zu halten, Fragen zu stellen, die Perspektive zu wechseln und weiter zu denken. Denn genau darum geht es. Befindlichkeiten haben die Gelassenheit abgelöst, Egoismus den Anstand und Verzweiflung die Vernunft. Warum hat denn der Puls der Zeit längst Kammerflimmern? Werden aus Erfahrungen Hürden und wenn ja, warum tragen wir sie als Bürde mit uns herum. Ist zu viel Weitsicht zu kurzsichtig gedacht und was ist mit der Übersicht?
Bene Reinisch ist ein nachdenklicher Revoluzzer, der seinem Publikum mit Leichtigkeit beweist, dass es keine grauen Haare braucht, um anspruchsvolle Inhalte pointiert zu transportieren. Mit exakten Spekulationen und charmanten Beobachtungen unseres Alltags reflektiert der Sohn antiautoritärer Helikoptereltern selbst Verlebtes und erwartet dabei keinen Applaus von der Klatschpresse.
Zielstrebig lässt er sein anfängliches Gedankenchaos hinter sich und beginnt eine höfliche Ich – Revolution mit der für ihn typischen, akribisch undetaillierten Fettnäpfchensuche. In Folge dessen trennt er sich lautschweigend vom angesammelten Ballast und zieht ein vorläufiges Fazit.
Bene Reinisch: reflektiert, diplomatisch, strukturiert anarchisch, ab und zu mit spitzer Feder, aber garantiert nicht unter der Gürtellinie! Immer auf dem Weg zum freien Willen und zur nächsten wunderbaren Pointe!

REGIE: Roland Junghans / Wolf Mihm

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